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Meine gute alte Gummikuh fahre ich nun seit 1988. Davor hatte ich noch einige andere Motorräder. Wirklich vermissen tu ich die aber nicht. Meine Dicke ist ein echtes Arbeitstier, Alltagsbetrieb, kurze Reisen, Fernreisen - alles kein Problem. Sie ist immer zuverlässig und problemlos, trotz ihres inzwischen fortgeschrittenen Alters und der inzwischen 200.000km. Und auch wenn manche über diesen alten Eisenhaufen lästern, der Fahrspaß kommt nicht zu kurz und langsam ist man meist auch nicht unterwegs damit.

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Speziell für den Winter hatte ich mir noch eine DR350 angeschafft. Manchmal bin ich mit Ihr aber  auch im Sommer gefahren. Machte einfach Laune und sie war auch für schweres Gelände geeignet. Im Sommer 2011 hab ich sie dann aber verkauft und mir eine Domina gekauft.

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Statt meiner DR350 hatte ich mir eine Honda NX650 (RD08) zugelegt, die im Volksmund ja auch Domina genannt wird. Ich benutzte sie als Alltagsmotorrad und einmal war ich in Slowenien mit Ihr. Es hat sich bastätigt, dass sie ein prima Allround-Motorrad ist. Einfach zu handhaben, zuverlässig, nirgends herausragend, aber auch nirgends schlecht. Der Verbrauch liegt mit ca. 5,5l tendenziell eher über dem meiner BMW. Das ist schon etwas erstaunlich. Der Motor würde schon aus dem Keller raus wie ein Bär ziehen, da stehen aber die geringen Schwungmassen im Weg, weshalb sie bei niedrigen Drehzahlen stark ruckelt.
Nachdem ich mit meiner BMW ja schon ein vielseitiges Alltagsmotorrad habe, hab ich die Domina verkauft und mir was deutlich leichteres zugelegt. Ursprünglich hatte ich an eine 400er Enduro gedacht, doch es gibt quasi nichts brauchbares auf dem Markt. Die XR400 ist hierzulande ein Exot und nicht zu bekommen. Die KTM 450 EXC ist zwar prinzipiell ein tolles Motorrad, aber das ist ein Wettbewerksmotorrad, bei dem man dann im Alltagsbetrieb alle 10.000km mal den Kolben tauschen muß und vieles mehr. Ich hab mich daher für eine XR600R entschieden. Die ist zwar auch schon 20 Jahre alt, aber eben doch eine recht robuste Konstruktion. Ich hab die aber dann doch nur etwa ein Jahr lang gefahren. Es ist ein echtes Männermotorrad - rau und brutal. Für den Alltag dann doch etwas zu extrem. Deshalb ich die dann verkauft und mich nach was anderem umgesehen.  
Die XT660R hat mit der Ur-XT (XT500) ungefähr soviel gemeinsam wie ein Golf7 mit einem Käfer. Eines kann sie aber immer noch - nämlich alles. Sie ist nach wie vor ein ordentliches Allround-Motorrad, mit dem man auf geteerten Straßen genauso gut unterwegs ist, wie auf Schotter. Im Gegensatz zu der Ur-XT hat sie aber nun auch einen standfesten und sparsamen Motor, der nebenbei mehr Bums hat und auch noch recht kultiviert läuft. Über Erfahrungen werde ich berichten.  
Was ist besser als eine GS ? 

 Klar, 2 GS'en. Nachdem meine R80G/S ja doch schon ein ganz schönes Schätzchen ist, mit dem ich nicht mehr unbedingt alles machen will, hab ich mir noch eine neue GS gekauft. Die ist eine 1994er, also auch schon 25 Jahre alt und hat knapp 40.000km . Und so eine 1000er hat eben doch noch etwas mehr Dampf wie eine 800er. Man wird sehen, wie sie sich im leichten Gelände schlägt. Auf der Landstraße (und sicher auch auf der Autobahn) macht sie sicher eine gute Figur.

Ich werde über meine Erfahrungen berichten.